Why Tango?

Dem Tango werden viele Eigenschaften zugeschrieben. Sexuell soll er sein und aggressiv. Erotische Leidenschaft, Sehnsucht und Melancholie werden ihm nachgesagt. Große Gefühle, die vor allem an Hollywood erinnern, oder an schnulzige, asiatische Seifenopern. Aber ist denn jeder Tangotänzer, jede Tangotänzerin ein einsamer Wolf, der seinen Gefühlen mittels verführerischer Posen Ausdruck verleiht? Nun ja, der ein oder andere Möchte-gern-Don-Juan ist mir tatsächlich schon begegnet, aber die wirklich schönen Tänze habe ich zumeist mit unscheinbaren, oftmals zurückhaltenden Menschen erlebt. Wie der Tango getanzt wird, ist dabei überraschend unterschiedlich, wie er erlebt wird auch. Die Beweggründe welche den Einzelnen antreiben zu tanzen, sind wohl ähnlich vielfältig sein.

Was mir persönlich am Tango gefällt, ist die völlige Hingabe, das Loslassen und Spüren der eigenen Körperdrehungen in fremden Armen. Den Geist ausschalten und der Musik folgen. In welcher Form die Musik in Bewegung übertragen wird, hängt dabei überwiegend vom Tanzstil des, der Führenden ab. Die Musik ist sehr abwechslungsreich, denn beim argentinischen Tango gibt es verschiedene Taktarten und Tempi, das macht seinen besonderen Reiz und seine besondere Schwierigkeit aus.

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